#deinfr 1.0 | Autor: Hans-Christian Stahl
| Das Buch zum Podcast
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Über das Buch:
Demokratie entfaltet ihren eigentlichen Kern nicht durch Beschlüsse, Programme oder Versprechen, sondern durch etwas, das älter und grundlegender ist: durch das Gespräch.
Dort, wo Menschen einander zuhören, sich öffnen und ein Stück ihrer Welt teilen, entsteht Vertrauen - und mit ihm die Möglichkeit gemeinsamer Zukunft.
Möge dieses Buch daran erinnern dass jede Stimme Bedeutung hat und dass die Stärke einer Stadt darin liegt, wie sie miteinander spricht.
Mit diesem Buch zum Podcast #deinfr entsteht bis zur Oberbürgermeister*innenwahl 2026 in Freiburg ein offener Raum für vielfältige Perspektiven und Expertisen. Menschen aus unterschiedlichen Bereichen teilen ihre Visionen, Fragen, Herausforderungen und Ideen für die Zukunft der Stadt – mit dem Ziel, gemeinsam darüber nachzudenken, wie sich Freiburg in den kommenden acht Jahren entwickeln soll.
Die gesammelten Stimmen und Gedanken können Inspiration sein – für alle, die Verantwortung in und für Freiburg übernehmen möchten, vielleicht sogar für künftige Oberbürgermeister*innen, in Freiburg oder anderswo.
#deinfr möchte dazu anregen, eigene Visionen zu entwerfen, Mut zu fassen und sich nicht von pessimistischen Zukunftsbildern lähmen zu lassen. Das Buch zum Podcast versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft – und damit auch der Demokratie.
"Den Menschen, die ihre demokratischen Werte für
Freiburg definieren,
die Visionen entwickeln und sie verwirklichen wollen,
und die verstehen möchten, was die Gesprächspartner:innen
und Dejan Mihajlović bewegt."
Hans-Christian Stahl's Dank gilt den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern dieses ersten Bandes, die eine Veröffentlichung ihrer Gespräche mit Dejan Mihajlović zugestimmt haben:
Marina Weisband, Peter Behrendt, Lisa Polito, Alice Akerman, Sérgio Pax, Max Gräßlin, Heike Könneke, Angelina Vintrici, Naomi Thieme, Serena Memić.
Kapitel 1 - Marina Weisband / Dejan Mihajlović : Wofür steht #deinfr?
„Ich trete nicht an, weil ich glaube, dass ich Antworten habe, sondern weil ich glaube, dass wir bessere Fragen brauchen. Politik beginnt für mich dort, wo Menschen sich gesehen fühlen, wo sie merken: Meine Stimme zählt, auch wenn sie leise ist. Wenn wir es schaffen, Räume zu öffnen, in denen dieses Zuhören wieder möglich wird, dann verändert sich mehr als nur Verwaltung – dann verändert sich unser Zusammenleben.“
Kapitel 2 - Peter Behrendt / Dejan Mihajlović : Demokratie-Modellstadt Freiburg.
„Ich würde mir wünschen, dass Menschen verstehen, dass das, was wir uns als Vision für diese Stadt vornehmen, nicht vom Oberbürgermeister abhängt. Die Vision ist der erste Schritt – und dann muss man sich fragen: Wie kann ich selbst dazu beitragen? Wie kann ich das auch anders erreichen, jenseits eines Amtes? Wenn wir das begreifen, dann passiert etwas. Dann entsteht Stadtgesellschaft.“
Kapitel 3 - Lisa Polito / Dejan Mihajlović : Solidarische Stadt, ohne Kinderarmut und mit Mehrgenerationenhäusern.
„Stadtgesellschaft funktioniert für mich nur dann, wenn wir uns nicht als einzelne Gruppen nebeneinander verstehen, sondern als Menschen, die miteinander leben und Verantwortung teilen. Dieses Miteinander entsteht nicht von selbst. Es wächst dort, wo man sich begegnet, wo man einander zuhört und wo Unterschiede nicht trennen, sondern Teil eines gemeinsamen Ganzen sein dürfen.“
Kapitel 4 - Alice Akermann / Dejan Mihajlović : Das Private ist politisch. Stadtteile als Familie.
„Für mich beginnt Politik nicht im Rathaus, sondern dort, wo Menschen füreinander da sind. Im Stadtteil, im Alltag, in den kleinen Beziehungen. Wenn wir lernen, diese Orte ernst zu nehmen und zu stärken, dann wird aus Nachbarschaft Verantwortung – und aus Verantwortung entsteht eine Stadt, die sich wie Familie anfühlen kann.“
Kapitel 5 - Sérgio Pax / Dejan Mihajlović : Beteiligung der Stadtgesellschaft durch transparente Politik.
„Demokratie beginnt nicht dort, wo jemand gewinnt, sondern dort, wo Menschen merken, dass sie gemeinsam etwas verändern können. Beteiligung heißt nicht, eingeladen zu werden, sondern sich wirksam zu fühlen.“
Kapitel 6 - Max Gräßlin / Dejan Mihajlović : Eine inklusive Stadt.
„Teilhabe ist das, was mich antreibt. Dass jeder so teilhaben kann, wie er kann – unabhängig davon, wie er aussieht, spricht oder lebt.“
Kapitel 7 - Heike Könneke / Dejan Mihajlović : Politik gestalten, als sei die Stadt deine Familie.
„Demokratie entsteht nicht nur durch Wahlen oder große Reden, sondern in den kleinen Momenten, in denen Menschen merken: Ich kann etwas bewirken. Dort, wo Begegnung möglich ist, wo Verantwortung geteilt wird und wo aus Zuhören gemeinsames Handeln wird.“
Kapitel 8 - Angelina Vintrici / Dejan Mihajlović : Treffpunkt Zukunft.
„Es braucht Orte, an denen man sich wirklich begegnen kann. Orte, an denen man zuhört, miteinander etwas macht und sich als Teil dieser Stadt fühlt – egal wie alt man ist. Wenn wir einander ernst nehmen, entsteht Gemeinschaft.“
Kapitel 9 - Naomi Thieme / Dejan Mihajlović : Wenn Stadt zum Kulturraum wird.
„Ich glaube, wir haben als Gesellschaft eigentlich alles, was wir brauchen – Zeit, Wissen, Kreativität. Was uns oft fehlt, sind Räume, in denen Menschen sich begegnen, kreieren und Verantwortung übernehmen können. Wenn wir diese Räume schaffen, physisch wie digital, dann entsteht Demokratie ganz konkret im Alltag.“
Kapitel 10 - Serena Memić / Dejan Mihajlović : Jugendliche und Familien: Gehört. Gesehen. Gestärkt.
„Wir alle leben Demokratie im Alltag, aber wir spüren es oft gar nicht bewusst. Demokratie findet überall statt – im Kindergarten, in der Schule, zu Hause in den Familien. Wenn wir gemeinsam entscheiden, was wir machen, wenn wir einander zuhören und Kompromisse finden, dann ist das Demokratie. Ohne sie würde eigentlich gar nichts funktionieren. Sie ist Teil unseres Alltags – von morgens bis abends.“
Die Tantiemen dieses Buches werden vollumfänglich an den gemeinnützigen Verein Waisenmedizin e.V. in Freiburg im Breisgau direkt überwiesen. Diese Wahl ist Ausdruck des Wunsches: Die in den Bürgergesprächen diskutierten Werte – Demokratie, Verantwortung, Menschlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt – sollen unmittelbar in praktisches Handeln münden.
Hans-Christian Stahl ist Autor des Buches #deinfr 1.0 und lebt in Freiburg im Breisgau. Er ist in Paris aufgewachsen, 1980 in Freiburg an der École Centre Ville in Freiburg auf die französische Grundschule gegangen, um dann auf dem Deutsch-Französischem Gymnasium sein Abitur 1993 auch in Freiburg abzuschliessen.
Nach der Schule hat Hans-Christian Stahl Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und in Berlin 10 Jahre gelebt. Doch ihm fehlten in Berlin nach dem Studium die Berge, der Süden und die Nähe zu Frankreich und der Schweiz. So ist er 2003 zurück nach Freiburg, um sich im Verein Waisenmedizin e.V. zu engagieren. Daraus entstanden interessante Projekte, Reisen u.a. nach Afghanistan und die Möglichkeit am Universitätsklinikum Heidelberg in Public Health zu promovieren. Er hat größte Armut gesehen und konnte miterleben, was mit Menschen passiert, in Ländern, in denen Sicherheit, Gesundheitssysteme, Bildung und Sozialsysteme nicht zur Verfügung stehen.
Hans-Christian Stahl hat sein Interesse für Menschenrechte und demokratische Prozesse seit dem Abitur immer aufrecht erhalten, ohne sich politisch zu engagieren. Ein Praktikum 1994 im Europarat in Straßburg und später in 2002 im Bundestag in Berlin im Abgeordnetenbüro von Frau Scheel bei dem Bündnis 90/Die Grünen, haben bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Heute ist daraus sein Engagement für #deinfr mit diesem Buch entstanden und die Neugier erwachsen, das World Forum for Democracy zu besuchen.
Angaben gemäß § 5 TMG
Dr. Hans-Christian Stahl
Günterstalstr. 60
79100 Freiburg im Breisgau
Deutschland
Kontakt
E-Mail: buch@hanschristianstahl.de
Dr. Hans-Christian Stahl
Günterstalstr. 60
79100 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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